Modernisierung bedeutet nicht immer, von Grund auf neu zu beginnen. #HMI #HMIRedesign #Retrofit
- Jörg Mayer
- vor 2 Tagen
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Wir sprechen viel über IoT, Vernetzung und Smart Factories. Aber wenn man sich auf dem Shopfloor umsieht, sieht die Realität oft ganz anders aus.
In vielen industriellen Umgebungen laufen Maschinen immer noch auf veralteten Systemen und noch häufiger auf HMI-Oberflächen, die vor 10–20 Jahren entwickelt wurden. Damals haben sie ihren Zweck erfüllt. Heute bremsen sie jedoch oft alles aus.
Überladene orangefarbene Bildschirme, eingeschränkte Prozessübersicht, langsame Reaktionszeiten und Oberflächen, die nur wenige erfahrene Bediener wirklich verstehen all das erschwert den Arbeitsalltag unnötig. Fehlerbehebung dauert länger, die Einarbeitung neuer Mitarbeiter ist schwieriger, und die Integration moderner IoT-Lösungen wird zur Herausforderung.
Deshalb gewinnt die Rekonstruktion von HMIs zunehmend an Bedeutung. Und nein es geht dabei nicht nur um das Aussehen.
Ein modernes HMI bedeutet klarere Datenvisualisierung, intuitive Navigation, Echtzeiteinblicke und Oberflächen, die an den tatsächlichen Arbeitsablauf angepasst sind. Es reduziert Fehler, beschleunigt Reaktionen und macht komplexe Prozesse leichter verständlich. In vielen Fällen kann die Aktualisierung des HMIs die Lebensdauer bestehender Maschinen erheblich verlängern ohne dass das gesamte System ersetzt werden muss.
In einer Welt, in der Daten überall vorhanden sind, macht die Art und Weise, wie wir auf sie zugreifen, sie interpretieren und nutzen, den entscheidenden Unterschied. Manchmal ist die Modernisierung der Benutzeroberfläche der klügste erste Schritt zu einer intelligenteren Produktion.
Modernisierung bedeutet nicht immer, von Grund auf neu zu beginnen.
Manchmal heißt es einfach, das Vorhandene neu zu denken.





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